Creating Encounters with Communities and Places
Ort
GCP
2. Stock, Raum 204Abteilung
Format

Gehen als performatives Medium und das Gestalten von Transparenten als Form des Publizierens bilden zentrale Elemente unserer künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung. Über ein Semester hinweg haben wir an den Rändern Wiens kollaborative Gesten und Statements zusammengetragen und in einer abschließenden Prozession ins Zentrum der Stadt – zur Angewandten – gebracht. Dreh- und Angelpunkt unserer performativen Praxis war der soziokulturelle Begegnungsraum „Living Lab“, ein ehemaliger Kindergarten in Hirschstetten. Gemeinsam mit den Bewohner*innen haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie künstlerische Strategien in soziale Kontexte eingebettet und in gemeinsam artikulierte Statements übertragen werden können. In Eisenerz, einer schrumpfenden Bergbaustadt in den steirischen Bergen, führen wir diesen Ansatz weiter. Dort initiieren wir Prozesse des gegenseitigen Lernens – gemeinsam mit Bürger*innen, die unter herausfordernden Bedingungen ihre soziale Infrastruktur aufrechterhalten und sich an die tiefgreifenden wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen ihrer Umgebung anpassen. Lokale Initiativen bilden dabei den Ausgangspunkt für kreative Praktiken sowie für ein Zuhören über Generationen, Perspektiven und Kompetenzen hinweg. Darüber hinaus zeigen wir eine Auswahl von Abschlussarbeiten der ersten Absolvent*innen des neuen Studiengangs Transformation Studies. Art x Science.
Studierende des Bachelor-Programms Transformation Studies. Art x Science: Barış Ulaş, Gabriel Dejanović, Mattia Stoll, Sofia Pechenaia Vishnevskaya, Ylvie Moschitz, ‘AAA: Yury Turovskiy


