Do the Locomotion
Capturing Fleeting Phenomena
Ort
GCP
Hochparterre, Seminarraum 34Abteilung
Format

“Viewed in this perspective, the cinema is objectivity in time.” (André Bazin) Die Ausstellung umfasst Werke, die im Rahmen des gleichnamigen Kurses entstanden sind. Wir haben die Entwicklung vor der Erfindung des Kinos nachgezeichnet und dabei nach Verbindungen zwischen Wissenschaft und Film gesucht. Darüber hinaus haben wir uns mit künstlerischen Strategien und Methoden wie Kopieren, Nachahmen, Wiederholen und Imitieren im Kontext cross-disziplinärer Praktiken beschäftigt. Geräte wie das Thaumatrope, das Phenakistiskop, das Zoetrop, das Praxinoskop, das Daumenkino, etc. wurden parallel zueinander erfunden, ohne oder mit Kenntnis voneinander. Was sie jedoch gemeinsam hatten, war der wissenschaftliche Traum, die flüchtigen Momente der Realität so einzufangen, wie sie sind. Im 1. Semester machten wir uns auf die Suche nach den flüchtigen Phänomenen, die uns umgeben, und arbeiteten an einer detailgetreuen Nachbildung eines dieser Instrumente. Im 2. Semester beschäftigten wir uns mit der detaillierten Analyse und Reproduktion eines bestehenden Kunstwerks, das flüchtige Phänomene darstellt.
Anastasiia Zotova, Emma Enzi, Elias Schulz, Fabiana Vaca Diez Vazquez, Flora Schreiber, Giovanna Maria Pereira de Sampaio, Jan Hadler, Maria Lutkova, Marlene Nutz, Mar de Alvaro Martín, Sara Martinez Ortiz