I will remember
Ort
VZA
4. Stock, Seminarraum 21Abteilungen
Format

Die Erinnerungsarbeit widmet sich der Frage, welche Stimmen in das historische Gedächtnis eingehen und welche ungehört bleiben oder zur Verschwiegenheit gebracht werden. Aus dekolonialer, mehrsprachiger Perspektive entwirft sie ein Gegenmodell zum dominanten Archiv, um sich Hierarchie und Übersetzungszwang zu entziehen. Alle sind eingeladen, in einer erfahrbaren Umgebung aus textilen Oberflächen, Sitzgelegenheiten und Notizbüchern eigene Erinnerungen in einer Sprache ihrer Wahl zu hinterlassen, sichtbar verteilt oder bewusst verborgen. So wächst mit jeder Spur ein nicht kuratiertes Archiv. Anstatt Erinnerungen als in sich geschlossenes historisches Dokument zu präsentieren, lädt der Raum, Mit-Erinnernde ein, Bruchstücke eigener kollektiver oder schwer in Worte zu fassende Echos einzubringen. Die Ausstellung ist Teil der Lehrveranstaltung „Echos vergessener Stimmen – Formen der Weitergabe über Generationen hinweg“ mit Zehra Baraçkılıç (Transkulturelle Studien).
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Echos vergessener Stimmen – Formen der Weitergabe über Generationen” hinweg mit Zehra Baraçkılıç (Transkulturelle Studien) Mitwirkende Personen: Hasti Ghasedi, Karoline Bierner, Raphaela Leitner, Sina Buczolich