Ways of Seeing
Ort
OKP-Schwanzer-Trakt
4. Stock, Raum 424Abteilung
Format

Studierende der Abteilung Angewandte Fotografie und Zeitbasierte Medien untersuchen ihren eigenen Blick: wie er durch Wissen und Überzeugungen geprägt wird und wie er durch die Hyperaktivität der Bilder selbst abgelenkt und korrumpiert wird. Ausgehend von John Bergers "Ways of Seeing" (1972) erforschen wir die Unterschiede zwischen Sehen, Betrachten, Schauen, Beobachten, Überwachen und dem Blick und fragen danach, was unsichtbar bleibt und warum. Wie setzen wir uns mit visuellem Denken auseinander? Welche Rolle spielt die Imagination bei der Entwicklung und Produktion visueller Konzepte? In den Arbeiten liegt der Fokus auf Sehen als aktive Praxis – eine, die der Konzeption und Produktion vorausgeht. Das (erneute) Schauen als wesentliches Werkzeug des fotografischen Prozesses und als Notwendigkeit, mit unserer gegenwärtigen Umgebung in Verbindung zu bleiben: IRL, in Gesellschaft anderer, durch unsere Augen und Hände, physisch und emotional involviert, und dadurch das konstituierend, was für uns im Moment präsent ist. Studio 1 – frames Einzelne Arbeiten koexistieren demokratisch und erhalten denselben Raum. Die kollektive Präsentation vereint unterschiedliche Arten des Sehens und zeigt, wie Bilder sich gegenseitig beeinflussen. Studio 2 – dorm Die Installation erforscht, wie wir Bilder konsumieren – ob wir sie finden oder sie uns – und wie sie unsere Wahrnehmung formen. Der Raum wird zum Schlafzimmer voller Bildschirme und reflektiert Mediennutzung zwischen aufmerksamem Schauen und passivem Scrollen. Salon – paperwork Publikation der Ergebnisse des Exercises-Programms
Studierende der Abteilung Angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien

